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Lipödem


Die Fachklinik

Die Nürnberger Fachklinik und Ihr Arzt W. Gonzales stellen sich vor.

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Das Lipödem

Ein Fehler im Gen lässt betroffene Fettzellen viel Fettstoff und Flüssigkeit speichern.

Lipödem

Was ist eigentlich ein Lipödem? Ist es eine übermäßige Wucherung der Fettzellen? Ist es eine Überernährung? Ist es eine Stauung der lymphatischen Gefäße?

Sind es Anschwellungen verursacht durch die Krampfadern? Nein! Lipödem ist eine angeborene, geerbte und vererbbare Erkrankung, die fast ausschließlich Frauen betrifft.

Wissenschaftler meinen, dass die weiblichen Hormone die Erkrankung direkt verschlechternd beeinflussen. Deswegen erscheint das Lipödem meistens nach der ersten Menstruation oder nach der ersten Schwangerschaft, da die weiblichen Hormone während der Schwangerschaft die Krankheit verschlechtern. Ein Fehler im Gen lässt die betroffenen Fettzellen viel Fettstoff und Flüssigkeit speichern, ohne diese frei setzen zu lassen. Die Folge: Selbst strenge Diäten sowie starke körperliche Betätigung haben keinen Einfluss darauf. Da die lymphatischen Gefäße nicht erkrankt sind, sind eine manuelle Ganzkörper Lymphdrainage und das Tragen einer nach Maß angefertigten Gummistrumpfhose sinnlos.

Mag sein, dass am Anfang der Krankheit eine Lymphdrainage eine mini Erleichterung bringt. Dies ist aber nicht Ziel der Behandlung, sondern vielmehr eine „Fata Morgana“. Schlussfolgernd kann man sagen: Lymphdrainagen, Diäten und Kompressionstrumpfhosen erbringen nicht das Ziel der Behandlung, da sie die gewünschten Ergebnisse nicht bringen.

Weitere Informationen zu diesem Thema in unserem Blog

Mechanische Therapie

Da auf der ganzen Welt keine medikamentöse oder hormonelle Behandlung für das Lipödem existiert, bleibt uns nur noch die mechanische Therapie. Durch eine schonende Liposuktion können wir so viel wie möglich der erkrankten Fettzellen entfernen, wobei die Beine zum gesamten Körper passend modelliert werden. Es ist aber keine Schönheitsoperation. Die meisten betroffenen Beine sind sehr kräftig oder voluminös gewachsen, deswegen ist es nicht immer möglich, alles in einer Sitzung absaugen zu können, auch wenn bis zu zwölf Liter in einer Sitzung abgesaugt werden.

Für kleine Zonen, zum Beispiel Schönheitschirurgie, werden kleine Mengen und/oder Flächen mit örtliche Betäubung abgesaugt. Bei der Größe der Fläche beim Lipödem, muss man die Operation in TIVA (Total Intravenöse Anästhesie) durchführen, so dass die Patientinnen schlafen und keine Schmerzen spüren. Lokalanästhetika (örtliche Betäubung) sind Substanzen, die an Nervenfasern die Entstehung und Weiterleitung von Aktionspotenzialen (Empfinden) blockieren. Sie wirken nicht nur an peripheren Nerven (die außerhalb des Gehirns und Rückenmarks gelegen sind und den gesamten Körper durchziehen),
sondern an allen reizbaren Strukturen, wie dem Zentralnervensystem, Myokard (Herzmuskel), was ihr nachteiliges Nebenwirkungsspektrum bedingt. Die Lokalanästhetika werden nach der Injektion ins Gewebe nicht im gesamten Umfang lokal abgebaut. Die Operation belastet den Kreislauf wegen des Umfangs und Absaugvolumens stark. Die unmittelbare postoperative Phase muss daher unter medizinischer Beobachtung ablaufen – am besten unter stationären Bedingungen.

Vor der Operation steht ein ausführliches Patientengespräch. Der behandelnde Arzt klärt hierbei über die Krankheit, die Operation, Komplikationsmöglichkeiten, die Entwicklung nach der Operation und Erfolgsaussichten ausgiebig auf. Wichtig ist es, die Fähigkeit und die Belastung des operativen Eingriffes sowie das Ertragen der Narkose kurz vorher durch den Hausarzt zu prüfen. Mittels Laboruntersuchungen testet man die aktuelle Tätigkeit und Belastbarkeit des Herzens, der Lungen, der Leber und der Nieren.

Weitere Informationen in unserem Blog

Modellierend Fett absaugen

Am Operationstag sind die Patienten in Narkose und eine Lösung mit Kochsalz, Adrenalin und Triamcinolon wird im Bereich des Fettgewebes eingeflößt/infiltriert, um das Gewebe nicht übermäßig zu strapazieren und die Blutung auf das geringste Maß zu halten.
Durch kleine Stiche an bereits vorhandenen Hautfalten führt der Operateur eine Kanüle von zwei bis drei Millimetern Durchmesser in das Operationsgebiet ein. Er bewegt diese Kanüle, um das Fettgewebe modellierend abzusaugen und so viel wie möglich vom erkrankten Gewebe zu entfernen. Entscheidend ist, dass die Lymphgefäße unverletzt bleiben, um ein vom Operateur verursachtes Lymphödem zu vermeiden. Hier zeigt sich, wie wichtig die chirurgische/gefäßchirurgische Ausbildung ist. Am Ende wird der Patient in die postoperative Überwachung verlegt.

Am Entlassungstag lernt der Patient, wie er sich selbst massiert. In den ersten 14 Tagen sollte dies dreimal am Tag 45 Minuten pro Operationsgebiet sein. Sechs Wochen nach der Operation ist zudem deutlich vom Rauchen abzuraten. Des Weiteren unterstützt der Patient die Heilung, wenn er stündlich zehn Minuten am Stück geht und dabei die Fußsohle richtig abrollt, um die Durchblutung zu fördern.

Zusammenfassung schonende Liposuktion bei Lipödem unter Berücksichtigung der Lymphgefäße

Die Liposuktion wurde zwischen 1969 und 1972 von Herrn Prof. R. Schrudde an der Uni-Klinik Köln entwickelt, dort lehrte Herr Prof. G. Heberer die Gefäßchirurgie.

Der Chirurg W. Gonzales hat die Facharztausbildung zur Chirurgie von 1971 bis 1978 in der Uni-Klinik Köln gemacht. Dadurch hat er Erfahrung sowohl bei der Liposuktion als auch in der Gefäßchirurgie.

Die Nürnberger Fachklinik wurde 1982 gegründet und seit dem konsultierten uns über 56.000 Patienten.

Folgende Leistungen sind im Preis:

Nach der Operation

Direkt nach der Fettabsaugung bekommen Sie ein speziell nach Maß gefertigtes Kompressionsmieder angezogen. Dieses Mieder dient dazu, die Haut gleichmäßig am Untergrund anzupassen, damit sich keine Hautfalten sich entwickeln können. Eine tägliche Manuelle Drainage des operierten Gebietes über 10 Tage begünstigt den Heilungsprozess sehr. Es ist wichtig, das Kompressionsmieder konsequent zu tragen, um Hautfalten- bzw. Unebenheiten zu vermeiden. Der Heilungsprozess des Gewebes kann bis zu 6 Monate dauern. In diesem Zeitraum sollten Sie sich normal ernähren und keine Diät machen. Das Gewebe kommt so zur Ruhe. Drei Wochen nach der Operation können Sie stufenweise mit Sport anfangen. Nur selten entwickeln sich später wieder leichte Anschwellungen.

Chefarzt W. Gonzales ist seit 1978 Facharzt für Chirurgie und seit 1982 in Nürnberg tätig. Er untersucht und berät Sie über die Vorteile, Nachteile, Risiken, Komplikationsmöglichkeiten, Erfolgsaussichten und die Nachbehandlung. Sie können ihn dabei alles über das Lipödem fragen, was Sie wissen möchten.

Lassen Sie sich von uns beraten!